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Infos und Tipps zum Rennrad fahren im Allgäu

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Auf einsamen Passstraßen im Allgäu

Die Anreise ins Allgäu

Zum einen in Bayern, zum anderen in Baden-Württemberg und zu einem kleinen Teil im benachbarten Österreich gelegen, befindet sich das Allgäu am Fuße der Alpen. Es ist also der südliche Rand Deutschlands, den man bei einer Reise in die Region zwischen Bodensee und Lech ansteuern muss. Das einfachste und geeignetste Verkehrsmittel dafür ist sicherlich das Auto: Mit großer Wahrscheinlichkeit gelangt man dabei über die Autobahnen A7 oder A 96 ans Ziel. Beide steuern von Wangen über Leutkirch, bis Memmingen, Mindelheim und Kempten alle wichtigen Stationen des Allgäus an und auch zum benachbarten Bodensee-Raum gelangt man über sie recht flott.

Etwas komplizierter wird die Anreise per Flugzeug – dennoch ist diese möglich: Mit dem »Allgäu Airport« in Memmingen gibt es hier nämlich auch einen eigenen Flughafen, ebenso verfügen das nahe Augsburg oder Friedrichshafen am Bodensee über Start- und Landebahnen. Da diese aber alle einen begrenzten Flugplan aufweisen, sollte man bei einer Flugreise ins Allgäu auch die größeren Flughafen-Nachbarn in München oder in Stuttgart in Erwägung ziehen – diese Destinationen muss man dann mit einer Bahnreise in die jeweiligen Allgäuer Ziele koppeln: Eine Zugfahrt stellt allerdings kein Problem dar, denn das Allgäu verfügt über ein engmaschiges und gut ausgebautes Schienennetz.

Klima & Reisezeit

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Allgäuer Landschaft mit Rennrad

Bevor man sich auf den Weg ins Allgäu macht, stellt sich allerdings die Frage nach der besten Reisezeit: Die Temperaturen bewegen sich im deutschen Durchschnitt, sodass Ende April bis Anfang Oktober die besten Reiseabschnitte sind.

Im Allgäu selbst sollte man während dieser Monate – bis auf Regenfälle – normalerweise keinerlei Wetterprobleme bekommen. Anders sieht es bei den Touren aus, die in das benachbarte Österreich führen: So sollte man sich hier auf jeden Fall auch über mögliche Pass-Sperrungen informieren. Auf dem Hahntennjoch besteht beispielsweise von November bis April eine generelle Wintersperre.

Charakter der Rennradtouren Allgäu

Ist man schließlich bei guten Wetterbedingungen im Allgäu angelangt, geht es an die Tourenvorbereitung. Die Auswahl der Strecken erfolgte aus zweierlei Gesichtspunkten: Zum einen ging es darum, ein möglichst breites Spektrum vom Ostallgäu bis in den Bodensee-Kreis abzudecken, zum anderen alle Leistungsklassen zu bedienen.

Von der kurzen flachen Runde bis hin zur mehrstündigen Panoramatour über hohe Alpenpässe stehen somit allerlei Distanzen zur Auswahl. Hat man zudem einmal einen Überblick über die Geografie des Allgäu-Bodensee-Gebiets erlangt, kann man die verschiedenen Touren auch auf eigene Faust miteinander kombinieren und sich so seine individuellen allgäuerischen Traumstrecken basteln. Die einzelnen Routen werden dabei so detailliert wie möglich beschrieben. Info-Kästen zu Beginn und am Rand jeder Ausfahrt sollen zusätzliche Hinweise geben. Jede Tour ist somit mit Distanz- und Höhenmeterangaben sowie einem Schwierigkeitsgrad versehen, der die Auswahl erleichtern soll. Auch werden Hinweise zu möglichen Steigungsspitzen und – falls nötig – zu Übersetzungsvorschlägen gegeben. Die voraussichtliche Fahrtdauer ist dabei nur ein Schätzwert. Auf einer mehrstündigen Strecke differieren die Zeiten bei unterschiedlichen Leistungsklassen zu sehr, um eine genaue Angabe zu machen.

Rennrad-Ausrüstung Tipps

Vor dem Start einer Allgäuer Radtour ist auch die Ausrüstung noch ein wichtiges Detail: So sollte man unbedingt über gutes Kartenmaterial – die jeweilige Angabe findet sich im Kasten »Tourencharakter« – oder über ein GPS-Gerät verfügen. Etablierte Hersteller, wie beispielsweise Garmin, bieten dazu mittlerweile äußerst ausgereifte Geräte an, die die Erkundung einer fremden Region deutlich vereinfachen.

Gerade im verwinkelten Allgäu ist das unterwegs eine große Hilfe – schließlich führen viele Routen über eng verzweigte Nebenstrecken. Und 150 Kilometer im Vorfeld auswendig zu lernen – das will man sich dann doch ersparen. Neben der Orientierung ist die Übersetzung das wichtigste Ausrüstungsmerkmal. Da das Allgäu über viele Anstiege verfügt, die zwar nicht sehr lang, aber dafür äußerst steil sind, empfiehlt sich die Montage einer modernen Kompaktkurbel – mit flüssigem Tritt macht das Radeln schließlich noch mehr Spaß.

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